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Moxibustion

Die Moxibustion ist eine klassische chinesische Heilmethode, die aus den kälteren, im Norden gelegenen Bergregionen Chinas stammt. Sie bedeutet (jap. Mogusa bzw. chin. Kao) Brennkranz. Durch die indirekte Anwendung von brennendem Beifußkraut (Artemisia vulgari) werden Akupunkturpunkte oder Körperzonen erwärmt, um körpereigene Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.


Das Moxakraut brennt langsam und gleichmäßig und erzeugt eine milde und zugleich tief eindringende Wärme. Es haftet gut und läßt sich in formbare Portionen bringen. Moxakraut enthält u. a. ätherische Öle (Cineol und Thujaöl), Cholin, Baumharze, die Vitamine A, B, C und D, Tannin, Kaliumchlorid, Eisen und Magnesium.

Die Moxibustion ist eine der ältesten Methoden zur Behandlung von Krankheiten. Wissenschaftler vermutet, daß bereits nach der Entdeckung des Feuers angezündete Blätter über schmerzhafte Körperstellen appliziert wurden. Ausgrabungen im Norden Chinas weisen darauf hin, daß 9.000 vor Chr. die Moxabehandlung bereits angewandt wurde. Erst 400 v. Chr. findet sie Einzug in Europa und ist seitdem nicht mehr aus der Naturheilkunde wegzudenken.

Die Moxabehandlung ist eine Reiztherapie, die bei energetischen Leere- und Kältezustände angewandt wird. Akute und chronische Schmerzzustände, Rückschmerzen, Muskelverspannungen, Abwehrschwäche, Rheuma und vieles mehr lassen sich durch die Moxa-Methode ganz gezielt und frei  von Nebenwirkungen behandeln.